Hoffmat Sekundarschule
Bautyp: Umbau / Sanierung
Jahr: 2026
Bauherr: Hochbauamt Kanton Basel-Landschaft
Ort: Gelterkinden, Schweiz
Fotos: Dominik Plüss
Das Schulareal Hofmatt ist ein über Jahrzehnte gewachsener Campus in der Baselbieter Gemeinde Gelterkinden.
Während sich die Primarschule durch eine pavillonartige Bauweise auszeichnet, präsentieren sich die zusammenhängenden Gebäude der Sekundarschule als heterogenes Ensemble.
Dieses setzt sich aus einem Gebäude mit Satteldach in Beton-Backstein-Skelettbauweise (1953), einem Hoch- und einem Längsbau in Betonmassivbauweise (1971), deren Aufstockung in Stahlleichtbauweise (1996) sowie einer angrenzenden Aula in Holzleichtbauweise (2020) zusammen.
An der Sekundarschule werden 38 Klassen in drei Jahrgängen unterrichtet.
Phase 1 – 2023 – Dach-, Fassaden- und Fenstersanierung, Passerelle
In einer ersten Phase wurden mehrere kleinere Eingriffe vorgenommen.
Fenster und teilweise beschädigte Fassaden wurden im Hinblick auf die energetische Optimierung erneuert. Zudem wurde eine Passerelle zwischen zwei Trakten, die sich in einem schlechten Zustand befand, zurückgebaut und ersetzt. Der neue Durchgang drängt sich optisch nicht auf, sondern tritt seiner Funktion entsprechend als Fuge zwischen den beiden Gebäuden in Erscheinung. Das neue Farbkonzept für Fassaden und Fenster verleiht der Gebäudehülle einen frischen Ausdruck und respektiert gleichzeitig die bestehende Bausubstanz.
Phase 2 – 2024 – Sanierung der Klassenzimmer, des Pausenraums für Lehrpersonen und der Gangzonen
Die zweite Phase umfasst den gesamten Gebäudetrakt von 1953 mit acht Klassenzimmern, dem Pausenraum für die Lehrpersonen, Büros sowie den Gangzonen. Durch den gezielten Einsatz von Farben und Materialien konnten die Schulräume freundlicher gestaltet werden. Um den heutigen Anforderungen bestmöglich gerecht zu werden, wurde die Haustechnik gezielt erneuert.
Zudem wurden sämtliche Räume akustisch bedämpft. Dank der neuen Viererkojen in den Gangzonen können auch die Erschliessungsflächen aktiv für den Unterricht genutzt werden.
Der Pausenraum hingegen ist in seiner Farbgebung und Materialisierung bewusst zurückhaltender gehalten, um auch gestalterisch als ruhiger Rückzugsort zu wirken.